Gelbgurt (Justin-Hubertus)

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Kommentare

  • Training Mai:

    13.Tag: Kraft und Körperspannung (siehe 11.Tag), Pratzentraining, Stretching.

    14.Tag: Umgang mit Stock (Kali? Escrima?), Reaktion und Schnelligkeit

    15.Tag: Kraft, Körperspannung, Wahrnehmung (siehe 11.Tag)

    Fortbildung: „Menschen mit geistiger Behinderung im Sport - eine Einführung“ als Vorbereitung auf die nationalen Special Olympics 2016.

  • Ääähhhhmmm, Justiiiiinnn,,,, der 1111111. Zugntag war im April, oder???
    das irritiert etwas. Odä war das der 11. Mai? Oder zugst du so Abschnittsweise? Wie Cabas Buttabrot?..... :irre: :loldoppel:  :thumbs: 
  • edited Juni 2016
    Bist du Supporter bei den Paralympics?  :thumbs:
    Geht anders geht besser als Geht nicht
    "Du bist nicht peinlich...du bist doch verrückt"
  • Sushi, ich hab am 13. und 15. Tag (im Mai) etwas ähnliches gemacht wie am 11.Tag (im April). :D
    Und ich zuge nicht Abschnittsweise sondern eher ... äh ... sporadisch. :lol:

    Eusebia, ich hatte mich gemeldet, aber es scheinen mehr da zu sein, als benötigt werden. Daß einige im öffentlichen Dienst freigestellt werden, hat mehr Helfer erzeugt als zunächst erwartet war. :)
  • Hm, Kollegin hatte sich auch gemeldet. Da kam ERST die Zusage und danach hat sie den Sonderurlaubstag beantragt. Egal, hauptsache, es macht jemand :smile:  Vielleicht bist du ja mal beim Sportivationstag, obwohl ich da immer nur Bundeswehrangehörige sehe ( und die machen das inzwischen großartig  :klatsch:).
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  • Was ist ein Sportivationstag? Tolle Fortbildung!!! :thumbs: 
  • Der Sportivationstag ist quasi BundesjugendspielParalympics. Alle Förderschulen für geistige Entwicklung von Niedersachsen treffen sich, neben den typischen Disziplinen werfen, Weitsprung, diverse Läufer gibt es auch ein Spielfest, somit sind alle je nach Fähigkeit und Lust einbezogen. Ist immer gute Stimmung da :-)
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  • Warst Du auch beim Sportivationstag? Sag das doch vorher! Ich bin fast jedes Jahr dabei. :)


  • Klar, jedes Jahr mit den Schülern dabei :-)
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  • Leider habe ich in letzter Zeit drei Dinge vernachlässigt: Den Sportivationstag, das Tre-Dings und diesen Fred.

    Den Fred erwecke ich wieder zum Leben, zum Sportivationstag gibt‘s bald eine sportfachliche Arbeitstagung (boah, klingt das wichtig) und das Tre-Dings wird eh überbewertet.

    Oktober:

    Montag: Kurzhanteln (½ Stunde) :gewichte:

    Sonntag: Kurzhanteln (½ Stunde)

    Montag: Jogging/Stretching (45 Minuten)

    Donnerstag: Kurzhanteln (½ Stunde), Jogging (20 Minuten)

    Sonntag: Kurzhanteln (½ Stunde)

    Mittwoch: Jogging (45 Minuten)

    Sonntag: Kurzhanteln (½ Stunde), Jogging (30 Minuten)

    Mittwoch: Kurzhanteln (½ Stunde), Jogging (30 Minuten)

    Freitag: Karate-Kurs, Teil 1 von 8, (60 Minuten) :ninja:

    Sonntag: Kurzhanteln (½ Stunde), Jogging (30 Minuten)

    Dienstag: Jogging (30 Minuten)

  • November:

    Donnerstag: Kurzhanteln (½ Stunde) :gewichte:

    Freitag: Karate-Kurs, Teil 2 von 8 :ninja:

    Sonnabend: Wanderung im Weserbergland (4 Stunden)

    Mittwoch: Kurzhanteln (½ Stunde)

    Freitag: Karate-Kurs, Teil 3 von 8: Verschiedene Basistechniken (mit verwirrenden, japanischen Namen) und Kata Taikyoku Shodan.

    Montag: Kurzhanteln (½ Stunde)

    Mittwoch: Kurzhanteln (½ Stunde), Laufen (1 Stunde) mit Pausen

    Freitag: Karate-Kurs, Teil 4 von 8: Meine erste Trainingseinheit in einem Gi.  :grins:

  • edited November 2017
    hehe... hab gerade "Karaoke Kurs" gelesen... :lo: warum auch immer... :lol:

    Das ist CaBaaaa!!!! 😜

  • Jaja, die verwirrenden, japanischen Namen :lol:
  • Haha, ich komm da auch immer mit den Zeilen durcheinander, lesen und singen geht bei mir nicht parallel. Aus Wut hau ich dann alles zusammen  :cooler: :lol2:  :loldoppel: 
  • November:

    Sonntag: Kurzhanteln (50 Minuten)

    Mittwoch: Kurzhanteln (50 Minuten), Laufen mit Pausen

    Freitag: Lehrgang, japanische Kampfkunst, Teil 5 von 8

    Mittwoch: Laufen (1 Stunde) mit Pausen

    Donnerstag: Kurzhanteln (50 Minuten)

    Dezember:

    Freitag: Karaoke-Kurs

    Sportfachliche Arbeitstagung, der Sportivationstag ist am 31.Mai 2018 (Donnerstag).

  • Sag mal, lieber Justus...wie lange braucht es eigentlich, bis die Übungen deiner Erfahrungen nach ins Körpergedächtnis gehen? Ich arbeite ja seit einiger Zeit an der TaiChi 24er Pekingform. Wir sind gerade bei der elften Figur.Es klappt ganz gut, wenn ich in der Gruppe auf die anderen schielen kann, aber beim Üben alleine hake ich immer irgendwo :'( Und selbst wenn ich durchkomme, ist bestimmt ein Schritt falsch, eine Handhaltung oderoderoder....
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  • Gute Frage, Eusebia.

    Beim Ju Jutsu haben wir so viele verschiedene Bewegungen gemacht, daß es keine davon ins Körpergedächtnis geschafft hat. Die ersten 1,5 Jahre haben meine Reaktionen verbessert, aber keine Bewegungen automatisiert.

    Karate finde ich viel besser. Wir lernen Basistechniken und darauf aufbauend Kata (Abfolge der Basistechniken). Nach 5 Wochen ist davon natürlich noch nichts fest.

    Die Kata „Heian Shodan“ kenne ich theoretisch und brauche nicht zu gucken, aber machen kann ich sie nicht. Entweder, die Arme sind richtig oder die Beine.

  • *seufz*... ok, also dranbleiben. Einem Meister (ob Taichi oder Kampfkunst) darf man die Frage ja nicht stellen, diewerden dann immer so kryptisch :grins:
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  • Ich hab mir irgendwann mal zeigen lassen, wie ein Schleuderball geworfen wird. Vorher hatte ich lange alleine geübt und keine vorzeigbaren Ergebnisse erzielt. Danach habe ich etwa ein halbes Jahr lang zwei bis dreimal im Monat geübt und jetzt kann ichs.  :grins:
    Aber einmal 'n Ball werfen ist einfacher als Tai-Chi oder Qigong oder Karate...
  • Der Weg ist das Ziel... und ich lerne, Geduld mit mir zu haben :thumbs:
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  • Dezember:

    Sonntag: Nordic Walking

    Freitag: Lehrgang, japanische Kampfkunst, Teil 7 von 8

    Montag: Kurzhanteln (50 Minuten)

    Freitag: Lehrgang, japanische Kampfkunst, Teil 8 von 8

    Sonntag:

    Pünktlich um 10.00 Uhr kommen wir an der Sporthalle an und ziehen uns um. Mein Trainingspartner kommt nicht ganz mit dem Gürtel klar, aber zusammen schaffen wir das. Wir sind nervös und unser Trainer meint, das wär nicht nötig. Er schickt uns runter in die Halle. :)

    Ich geh erstmal aufs Klo. Auf dem Weg in die Halle kommt mir mein Trainingspartner entgegen: „Da sind ganz viele Leute! Und Kinder!“. Es klingt beinahe, als ob er Angst vor den Kindern hätte. Naja, das wäre verständlich, die können ja alle Karate. :lol:

    Alle Schüler sollen sich aufstellen. Nach einer kurzen Begrüßung macht unser Trainer ein Aufwärmprogramm. Und dann gehts los, der Prüfer ruft auf zum 8.Kyu. :grins:

    Acht? Ich denke, es gibt nur 5 Schülergrade und der 6. ist der weiße Gürtel, den man überall kaufen darf. :gruebel:

    Wir müssen nach vorne. Die Kinder gucken.

    Der Prüfer erklärt: „Keine Sorge, ich sage genau, was Ihr machen müßt. Stellt Euch an die Schwarze Linie.“ Okay, das schaffe ich, dafür habe ich 8 Wochen trainiert. :cooler:

    Er gibt das Kommando: „Gedan-Barai“. Und dann „Einmal Oiziki – Hachime!“ Ich mach einen Schritt vor und box einem imaginären Gegner auf die Brust. Dann ein zweites mal, dann dreimal ohne Kommando des Prüfers. Ich halte inne: „Mist, Kampfschrei vergessen.“ :schaem:

    Kommando: „Mawate!“. Okey, es geht weiter mit verwirrenden japanische Begriffen und wir machen, was wir wohl tun sollen. :yau:

    Irgendwann ist er unzufrieden: „Nein, bei Shutō-Uke steht ihr im Kōkutsu-Dachi – das macht Ihr nochmal! Mawate!“ Ich bin voll konzentriert, ich blende anwesende Kinder und Eltern aus.

    Endlich ist es vorbei. Der erste Teil jedenfalls. :grins:

    Der Prüfer will erst das Kumite und dann das Kata sehen.

    Wir stellen uns also zum Zweikampf gegenüber. Es läuft wieder alles nach Kommando. Langsam, Schritt für Schritt. Mein Trainingspartner boxt mir ins Gesicht. Durch die tiefstehende Sonne habe ich nix gesehen. Natoll. :axt:

    Wir unterbrechen die Prüfung um alles 5 Meter beiseite zu schieben.  :reib:

    Das Kata (oder die Kata) sollen wir alleine machen, d.h. der Prüfer kündigt an, weder zu zählen noch die Techniken zu sagen. Er fragt, welche Kata wir machen wollen. Wir beide antworten laut: „Haian Shodan!“ Er nickt freundlich und befiehlt: „Hajime!“ :los:

    Wir machen das, wie gelernt. Jedenfalls fast. Schon wieder „Kiai!“ vergessen. Naja, weiter. Huch, jetzt hab ich sogar bei einem Schritt vergessen, die Arme überhaupt zu bewegen. Naja, weiter. :schaem:

    Der Prüfer ist höflich: „Das war gut, macht das doch gleich nochmal!“. Offenbar hat sich mein Trainingspartner verlaufen. Der Trainer kommt und erklärt nochmal, worauf wir achten sollen. Und er sagt, es sei alles gut, wir können ganz beruhigt sein.

    Und nochmal Haian Schodan. Ich mache es bewußt langsam und vergesse wieder den ersten Schrei. Und ich vergesse, überhaupt zu atmen. Egal, weiter. Den zweiten Schrei mache ich aber. Dann haben wir es geschafft. :)

    Wir müssen nach vorne und ein paar Fragen beantworten: „Kommt Karate aus der Türkei?“ - „Was ist Yoko-Geri?“ :gruebel:

    Er scheint zufrieden, wir verabschieden uns mit Verbeugung und gehen zu den anderen, die auf einer Weichbodenmatte sitzen. Puh!

    Dann kommen die Kinder, zuerst die mit Gelbgurt, später Orange-Gurt, danach grün. Dabei sind auch Kinder mit zweifarbigen Gurt. Die Zeit vergeht langsam.

    Ich muß nochmal zum Klo. Da spricht mich ein Mann an. Er bewundert, daß ich in meinem Alter mit Karate anfangen würde. Über 30 wäre es schwierig, etwas neues zu lernen. Ich freue mich darüber, bis mir einfällt, daß ich doch erst 29 bin. :grins:

    Zurück in der Halle bedaure ich die Kinder, die hier warten müssen. So spannend ist es nicht.

    Zum Schluß sind da zwei mit braunem Gurt. Hui, was die machen ist, wie ich mir Kampfsport oder Kampfkunst vorstelle. Die machen nichts aus dem Stand sondern sind in Bewegung. :thumbs:

    Nach ungefähr 2 Stunden sind die Prüfungen vorbei. Nach einer kurzen Beratung der Meister kommt die Ehrung. :grins:

    Ich gehe nach vorne und denke daran, daß ich diesen Fred endlich abschließen kann. Ich freue mich tierisch! Prüfer und Trainer gratulieren: Für nur 8 Wochen Vorbereitung habe ich das sehr gut gemacht. :hurra:

    Auf der Urkunde steht tatsächlich „8.Kyu – Gelber Gürtel“. Und den gelben Gürtel bekomme ich ebenfalls. :hurra:


  • edited Dezember 2017


    Der Prüfer erklärt: „Keine Sorge, ich sage genau, was Ihr machen müßt. Stellt Euch an die Schwarze Linie.“ Okay, das schaffe ich, dafür habe ich 8 Wochen trainiert. :cooler:

    :loldoppel: :thumbs:

    Ich muß nochmal zum Klo. Da spricht mich ein Mann an. Er bewundert, daß ich in meinem Alter mit Karate anfangen würde. Über 30 wäre es schwierig, etwas neues zu lernen. Ich freue mich darüber, bis mir einfällt, daß ich doch erst 29 bin. grins

    :lol: :thumbs:



     HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH, Justin... :hurra: :yau: :hurra:

    Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Ausreden

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