Gigathlon 2007

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Kommentare

  • Finish 18 1/2 Stunden. Bericht folgt.

    Gruß
  • Habbsch für die Presse getippt (falls die das überhaupt bringen):

    Sie nennen Ihre Veranstaltungen nicht „Radrennen“ sondern „Brevets“, Diplom, und bezeichnen sich selbst als „Randonneure“, Radwanderer. Dort wo normale Radmarathonveranstaltungen aufhören fangen diese Enthusiasten erst an: Über ganz Deutschland verteilt fahren in sie ihre Brevets über 200, 400, 600 und 1000 km, alle 4 Jahre findet man die härtesten unter Ihnen bei den 1200 km von Paris-Brest-Paris.
    Um ein Brevet zu erhalten muss man einfach nur im Zeitlimit das Ziel erreichen. Vorgeschrieben ist Licht am Fahrrad und eine Warnweste für die Nachtfahrten. Ein Minimum an Gepäck ist ratsam: Regenbekleidung, Werkzeug, etwas Verpflegung. Der Nachweis, ob die Strecke komplett absolviert wurde, erfolgt über Stempel an den vorgeschriebenen Kontrollstellen. Dies sind in der Regel Tankstellen oder andere öffentliche Einrichtungen die auch schon mal etwas länger aufhaben müssen. Ansonsten darf jeder so fahren wie er will, in der Gruppe, allein, schnell oder langsam.
    Osterdorf südlich von Nürnberg hat weltweit das sechstgrößte Teilenehmerfeld aller Austragungsorte. Etwas über 80 Radler aus ganz Deutschland, darunter 2 Frauen hatten sich so auch vergangenen Samstag um acht Uhr morgens dort eingefunden, um der 400er unter die Räder zu nehmen. Einige Teilnehmer waren schon am Vortag angereist, zum Teil ebenfalls mit dem Fahrrad. Der weiteste hatte so schon allein am Freitag über 180 km in den Beinen.

    Mit am Start war auch JIMMI, Chef der Salzunger Schwimmer, Triathlet und immer auf der Suche nach neuen Abenteuern. Zu bewältigen galt es eine große Runde um Nürnberg herum über 420 km mit insgesamt 3800 Höhenmetern.

    Nachdem es pünktlich zum Start wieder angefangen hatte zu regnen ging es nach kurzer Zeit die ersten Steigungen hoch, wo sich dann mehrere kleinere Gruppen bildeten, die sich während der gesamten Renndauer immer wieder neu formierten. Vorne weg stürmte ein Dreierteam, welche schließlich schon nach gut 14 Stunden ins Ziel kamen, dahinter etwa 25 sportlichere Fahrer die noch vor der Tiefschlafphase ankommen wollten. Viele kalkulierten aber von vorneherein eine Ankunft am Sonntag nach Tageseinbruch ein und ließen es entsprechend gemütlich angehen.

    So wurde im Vorderfeld auch nicht lange an den Kontrollen gerastet, sondern man holte sich den nötigen Stempel ab, füllte die Flaschen, kaufte ein paar Riegel nach und schwang sich wieder auf das Rad, um ja nicht die Gruppe zu verlieren und um möglichst viele Kilometer bis zum Einbruch der Nacht zurückgelegt zu haben. Die Navigation erfolgte über eine detaillierte Streckenbeschreibung. Ortsunkundige Alleinfahrer mussten so immer mal wieder anhalten oder nach dem Weg fragen.

    Ziel des Schwimmers aus Bad Salzungen war es, möglichst lange vom Windschatten der schnellen Gruppen zu profitieren, dabei aber nicht zu überziehen um möglichst im Hellen die ersten 300 km zu fahren, d.h. inklusive Pausen einen 25er Schnitt zu realisieren. Nach 180 km ließ er dann erstmals abreißen um sich etwas zu schonen und fuhr bis km 250 allein weiter. Zum Glück hatte es aufgehört zu regen und sollte den ganzen weiteren Tag trocken bleiben. Zusammen mit zwei Sportfreunden erreichte er schließlich etwas dehydriert gegen halb acht Uhr abends die Kontrolle 5 in Hirschaid bei km 283, wo eine längere Pause von 15 Minuten erforderlich war. Es folgten wieder etwas über 40 km Alleinfahrt durch die Dämmerung um beim nächsten Stopp fast auf eine größere Gruppe von hinten aufzufahren.
    Durch das Umziehen für die Nachtfahrt gelang es aber nicht auf diesen Zug zu springen und zusammen mit einem Radler, den ein technisches Problem einige Minuten gekostet hatte und einem weiteren Sportfreund navigierte man sich auf den letzten 100 km durch die bayrische Nacht und über die immer noch recht giftigen Hügel. Ein letzte Verpflegung, diesmal privat organisiert, aber dafür mit allen Speisen und Getränken, von denen ein Extremradler träumt, wurde etwas ausgedehnt. Nach etlichen Orientierungsstopps und einigem Verfahren erreichte man Punkt halb drei nach einem halbwegs mörderischem Schlussanstieg das Ziel.
    Danach hieß es duschen, eine heiße Gulaschsuppe essen, ein Glas Bier trinken und so gut es geht schlafen, da während der ganzen Nacht und bis zum nächsten Morgen um Neun Uhr noch knapp 60 Sportfreunde allein oder in Gruppen, müde, aber glücklich ins Ziel kamen und für einen entsprechenden Lärmpegel sorgten.

    Übrigens: Wer am 26.05 zwischen 7.00 und 9.00 rund um Bad Salzungen unterwegs ist könnte auch auf diese Extremisten treffen. Dann findet eine selbst organisierte Sternfahrt aus allen Richtungen Deutschlands mit Ziel Wartburg statt, der „Fleche Allemande“. Klar, dass sich diese Verrückten nicht lumpen lassen. Einzige Regel sind mindestens 350 gefahrene Kilometer, Start 24 h vorher und Eintreffen im Ziel pünktlich um 9.00 Uhr.


    Anmerkungen von mir:

    Arsch: TOP
    Rücken: Nur am Schluß ein wenig aua
    Füße: Immer naß, aber nur mittendrin mal ein wenig verspannt
    Verpflege: Kann keine Snickers mehr sehen, McDoof in Hirschaid ist zu empfehlen, für die langen Abschnitte (90 km zu weing Wasser, etwas dehydriert)
    Technik: Supi, aber Übersetzung 39/25 ist für nen Schmalspurradler nach 380 km doch etwas fett zu drücken wenns wieder mal nen Hügel hochgeht @Killa
    Müdigkeit: Nachtfahrt war geil. Hatte die letzten 40 noch echt Druck in den Beinen. War aber ganz zum Schluß auch flach und habe ja immer wenig Führarbeit geleistet, bis auf die letzten km halt wo ich meine beiden Mitfahrer immer 150 m abgehängt habe und dann Tempo rausnahm bis die wieder da waren.
  • Na, herzlichen Glückwunsch Jimmi.
    Siehst Du, der gehörige Respekt vor einer solchen Strecke zahlt sich immer aus. Hinterher denkt man dann doch: "war ja gar nicht so schlimm." Ich hoffe nur, dass ich das nach der TransAlp auch sagen kann :lol: :lol: :lol:

    Wünsche Dir gute Erholung.

    Seid Ihr auch durch Roth durchgefahren? Oder Großweingarten?
  • Glückwunsch Jimmy,

    das hättest du schon mal geschafft. ´Verstehe ich das richtig: Du hast deine 11-23 Kasette gegen eine mit 25er Ritzel gewechselt und somit 39-25 als kleinste Übersetzung?
    Ich glaube nach wie vor nicht , daß mir ganz dicke Übersetzungen fehlen und bin im Moment mit meiner kompakten´sehr zufrieden. Gibt einfach mehr Reserve, wenn hinten raus die Luft ausgeht.

    Grüße
    Killa

    PS: @Carla: Ich habe mir meine Route für Oppershofen mal angeschaut. Ich komme ziemlich genau auf 50 km Anfahrt. D.h. bei jeder der 3 Marathon-Varianten auf über 300, wobei mir die 220 am symphtatischsten erscheint.
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • Hast Du richtig verstanden, aber mein Raddealer vorher nicht. Lach. Sollte eigentlich 27er drauf. Aber Kette und Ritzel waren sowieso runter.
  • Na, herzlichen Glückwunsch Jimmi.
    Siehst Du, der gehörige Respekt vor einer solchen Strecke zahlt sich immer aus. Hinterher denkt man dann doch: "war ja gar nicht so schlimm." Ich hoffe nur, dass ich das nach der TransAlp auch sagen kann :lol: :lol: :lol:

    Wünsche Dir gute Erholung.

    Seid Ihr auch durch Roth durchgefahren? Oder Großweingarten?
    Direkt durch Roth nicht, aber die Hinweisschilder nach Roth haben zu später Stunde für Gesprächsstoff gesorgt. Einer von meiner Minnigruppe am Schluss ist bei Hans Grohe und die sind ja Sponsor vom IMG. Da war der schon an der Strecke als VIP und hat einen Tag vorher Anbaden in den Whirlpools gemacht.
    Großweingarten kenne ich nicht, kommt mir auch unbekannt vor.
  • Scheisse... wo ist mien "SprachlosSmiley" ?!?!? :mrgreen:

    Respekt, MAN !!!! :respekt: :respekt: :respekt: :yau: :yau:

    Wer will findet Wege, wer nicht will, der findet Ausreden

  • ihr seid doch alles tiere
    :respekt: :respekt:
  • KW19 Immer noch Umfänge

    Mo Inline 2h 1 Stunde mit Natascha aus meiner Firma. Fährt sehr elegant, hält gut mit (oder umgekehrt)
    macht aber dann die Mücke. Da ich die zwei Stunden machen will und nix trinkbares dabei
    habe wird es etwas unangenehm. Aber Sternchen sehe ich erst, als ich mich auf dem Rückweg
    auf die **** lege: Schmaler, holpriger, abschüssiger Fußweg. Bautz, da liege ich. Linke Hand
    leicht verstaucht, aber sonst keine bleibenden Schäden.
    Di Run 10 km Bergauf (ca. 220 HM) Tempo in 3 Abschnitten, dann drehen, zurück zu Karin und wieder los.
    Mi Swim 400 E Freibad Eisenach: Freies Baden.
    400 F 5er Atmung
    2x200 F Schwimme gegen unseren Neuen, Andreas. Da der mir auf 100 schon über ein Länge abgenommen
    hat versuche ich es auf die doppelte Strecke, in der Hoffnung, daß die Kondition nicht reicht.
    Er nimmt mir 3 Längen ab. Bei mir reicht die Kondi nicht. Ich sehe das sportlich: Endlich einer
    der mich zieht
    4x100 F/B/F/B
    100 lo
    1x50 F Schbrint: Mehr geht nicht. Oberschenkel sind dicht. Laufen + Inline fordert Tribut
    200 A
    Do Nüscht Brevet-Basteleien und Packen
    Fr Anreise nach Osterdorf
    Sa/So Rad 420 km Siehe Brevet Bericht
  • Wie megapeinlich... Unser lokales Wurstblatt hat den Artikel oben gebracht. Im Sportteil. Und dazu ein Foto auf der Titelseite „Jimmi S., Triathlet und Extremsportler ... bla bla“.
    Ich werde mich die nächsten Wochen nur noch verkleidet zeigen dürfen und gelobe feierlich, ab sofort nur noch im Caba-Forum zu berichten.
  • Nun, Jimmi, wenn man einen Text an die Presse schickt, sollte man damit rechnen, dass er auch gedruckt wird, oder???

    Das Photo haben die sich doch sicher nicht aus dem Netz gesaugt.
    Sei doch froh, dass sie Dir die Titelseite widmen.
    Ich wäre furchtbar stolz darauf.... und hoffe natürlich mit meiner TransAlp - Idee auch auf die Titelseite zu kommen....
  • Nu ja, aber gleich vorne drauf? Und "Extremsportler" hört sich nach "Bescheuerter mit zuviel Zeit und zuwenig Sex" an :) .

    Auch ist die Transalp ist sicher etwas schwieriger zu bewältigen als meine Runde.
  • Nun, das ist vielleicht Deine Interpretation von "Extremsportler". Aber mal ganz ehrlich: 400 Kilometer am Stück zu radeln hat schon was Extremes.
    Wir erkennen das vielleicht gar nicht mehr, weil hier im Forum alle im Prinzip "Extremisten" sind.

    Für einen "Sesselfurzer", zu denen der überwiegende Teil der deutschen Bevölkerung mittlerweile gehört, ist das schon extrem, was Du da geleistet hast. (Für mich im übrigen auch, da ich sowas auch noch nicht gemacht habe...)

    Der Reporter hat demnach richtig erkannt, dass Du etwas Besonderes geleistet hast und hat Dich dementsprechend plaziert.

    Ich finde das voll in Ordnung.
  • da muss man der lgee recht geben! 400km sind schon etwas mehr als üblich!
    selbst ein trainingskumpel von mit meinte "mit sowas extremen machst du dich nur kaputt! bleib bei 1,5h radfahren als training" und das hatte er auf meine 88km bezogen...
  • edited Mai 2006
    da muss man der lgee recht geben! 400km sind schon etwas mehr als üblich!
    selbst ein trainingskumpel von mit meinte "mit sowas extremen machst du dich nur kaputt! bleib bei 1,5h radfahren als training" und das hatte er auf meine 88km bezogen...
    Also die Ansichten meiner Sportfreunde was Trainingspensum betrifft kenne ich. Soll mir aber mal einer von denen sagen wie man mit 8 Stunden die Woche vernünftig für Eiermann trainiert oder warum die Pros so viel machen, wenn es nix bringt.
    Habe gerade eben wieder mit einem diskutiert, der der Meinung ist, mit sowas macht man sich nur kaputt. Mit Chips und Bier kann ich mich auch kaputt machen.
  • Jimmi - Die 400 km bringen dir trainingstechnisch für den Ironman nix. Das ist richtig. Die Ironman Profis fahren auch höchstens 150 km - Strecken. Aber für den Kopf ist es sicher gut mal eine solch lange Strecke bewältigt zu haben.
  • da muss man der lgee recht geben! 400km sind schon etwas mehr als üblich!
    selbst ein trainingskumpel von mit meinte "mit sowas extremen machst du dich nur kaputt! bleib bei 1,5h radfahren als training" und das hatte er auf meine 88km bezogen...
    Für was?? 1,5h Radtraining ist extrem kurz, was soll das bezwecken? Ausser Bahnsprintern fällt mir da nix ein.
    Jimmis 400er hat sicher etwas Überlänge, aber für Eiermann, Radrennen, Radmarathon usw. würded ich min. 3 Stunden Einheiten als gesetzt ansehen.
    Irgendwo hab eich gelesen, daß >6 Stunden fürs training nicht mehr viel bringt. Das berücksichtige ich bei mir auch (meistens). Auch weil dann zusätzlich die Tagesplanung etwas komplizierter wird (d.h. ausser auf dem Bock sitzen, geht nicht viel).

    Grüße
    Killa
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • @killa: er macht nur olympische distanz und das doch relativ erfolgreich - aber er ist da so'ne ausnahme: keine reckopausen, immer volles rohr...
  • @killa: er macht nur olympische distanz und das doch relativ erfolgreich - aber er ist da so'ne ausnahme: keine reckopausen, immer volles rohr...
    An olympische Distanz hatte ich auch noch gedacht, weil man da ja nur +/- 'ne Stunde auf dem Rad ist. Ich finde halt nur, dass z.B. 3h locker gefahren extrem wenig belastend ist und daher eine prima Sache.
    Ansonsten ist die Taktik "immer volles Roh" auch prima.

    Grüße
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
  • edited Mai 2006
    Jimmi - Die 400 km bringen dir trainingstechnisch für den Ironman nix. Das ist richtig. Die Ironman Profis fahren auch höchstens 150 km - Strecken. Aber für den Kopf ist es sicher gut mal eine solch lange Strecke bewältigt zu haben.
    Nä, das weiß ich wohl. Muskelkater hatte ich trotzdem. Ich fahre sonst auch nur 120-150. Das reicht. Aber für den Kopf ist es wirklich gut. IM-Distanz ist ab sofort Kurzstrecke. :)
  • Irgendwas scheint mit den Zitieren bei mir nicht hinzuhauen.

    BTW: Habe ja diesen Thread unter Gigathlon 2007 aufgmacht, bin mir aber nicht mehr so sicher, ob ich eine 7-Tage-Aktion noch als Sport oder nur als Durchhalteübung betrachten soll und mich wieder ordentlich auf Roth vorbereite....
  • Fleche Vorbereitugen

    Nachdem das 400er Brevet gut gelaufen ist, sieht meine Gruppe den Fleche relativ locker. Wir wissen zumindest, dass die Leistungsfähigkeiten der Gruppenmitglieder nicht so weit auseinander liegen. Wolfi und Frank (Admin des extremradsportforums) sind sicher die Besten, Jürgen dürfte nicht viel schlechter fahren. Zumindest sind wir beim Brevet die letzten 100 zusammen gefahren. Er hatte zwar etwas geschwächelt, fuhr dafür aber auch ein modifiziertes Stadtfahrrad. Stefan kam kurz hinter uns an.
    Ich nehme Mittwoch abend den Zug direkt von Arbeit aus nach Schwabach bei Nürnberg, von wo es Donnerstag um 9.00 losgeht.
    Rein rechnerisch haben wir viel Zeit: Geplant sind 375 km in 24 h, aber lieber etwas Luft als Stress, da wir ja auch als Team ankommen müssen (mindestens 3). Von 22.00 bis Mitternacht ist ausgiebige Kneipenrast angesagt, dann geht es nachts über die Hochrhönstrasse. Wenn wir wieder ins Tal kommen geht es so 50 km fast nur bergab, nur leicht, aber gerade das ist echter Highspeed. Ich sehe also die letzten 100 km relativ locker. Mein Gegenüber auf Arbeit wohnt im Ort der letzten Kontrolle, wo wir lt. Plan die Zeit von 5.00 bis 7.00 totschlagen müssen. Einem Teil der Gruppe ist Kaffee zu basisch und hätte lieber ein Weißbier. Kriege ich hin! Trotzdem sollte man die Sache nicht so locker sehen, immerhin müssen wir die Nacht durchmachen.
  • KW 20 Lockere Woche

    Mo Muskelkater streicheln
    Di Lauf 10 km Laufe hinter Karin und werde immer mal gefragt, ob es mir gut geht. Sonst ist es immer umgekehrt.
    Immerhin macht es Karin nach dem Durchhänger wegen des Rom Marathons zum ersten Mal
    richtig Spaß und Sie lacht über beide Ohren
    Mi Swim Anbaden im Kiesloch. Macht echt Laune, langes Dahingleiten im Neo, kann mit Ina mithalten. Wir
    machen alle 300 m eine Schleife um auf Karin und Rene zu warten. Aber nichts übertreiben: 900 m
    sind für das erste Mal genug.
    Do NIX Da staunt ihr, gell?
    Fr Gymn 30min Bauch - Rücken - Dehnung
    Sa Schwümm 600 E
    400 K Karin ist nicht so gut drauf, überhole sie sonst erst nach knapp 300 m, heute schon bei 250. Deshalb
    mache ich 500 m.
    400 R Rücken hält meine Freundin ganz gut mit. Respekt!
    200 A
    So Rad 50 km Lockere Ausfahrt mit den Allwetterradlern des RSC 2002 Eisenach: Wir zwei unterhalten uns gut ....
    Run&Bike 3 h Am 11.06 steht ein 52 km run&bike an. Karin und ich starten als Team "Fix und Foxi". Heute versuchen
    wir mal die ersten 30 km: Im 15 min Wechsel rennen und radeln wir, nach 7,5 km das erste Hindernis:
    Wiese mit Trampelpfad. Zu Fuß geht das noch, aber Karin tut sich mit dem Rad recht schwer. Ab km
    10 beginnt die Steigung zum "Kleinen Hörselberg". Die Strecke, die bei der "Erstbegehung" durch
    das Org-Team vor 5 Wochen über eine Wiese verlief, ist inzwischen durch elektrische Kuh-Zäune
    blockiert. Da müssen die sich noch was einfallen lassen. Wir heben das Rad drüber und laufen
    beide, ich das Rad schiebend. Nach 400 m geht es wieder befestigt bis auf den Gipfel, ich renne
    und Karin folgt mit hochrotem Kopf. Radfahren bergauf ist auch nicht einfach...
    Hinter dem Berg wird es wieder flach, Karin läuft bis Eisenach rein und soll dann möglichst viel Vorsprung
    für den nächsten Anstieg rausfahren. Doch schon nach kurzem hole ich sie ein.Zum Glück kennen
    wir den Weg, kurz vor dem Gipfel halte ich noch zwei Spaziergänger an, die meiner Freundin den
    rechten Weg zeigen sollen. Nach einem Kilometer bergab ist die dann schließlich wieder neben
    mir und darf den Weg bis nach Hause zu Fuß machen.
    Waren dann gesamt 31 km. Der Wettkampf selbst wird kein Picknick werden, das steht fest.
    Karin ist hundemüde und ich kümmere mich um den Aufwasch.
  • Für morgen ist ab und zu Regen angesagt. Könnte schlimer kommen. Melde mich jetzt ab und hoffe Freitag kurz vor neun auf der Wartburg anzukommen!
    Danach schlafen und abends kleine Familienfeier.

    Gruß
    Jimmi
  • Yow, vielleicht seh ich Dich am Donnerstag, wenn ich gegen 9 Uhr morgens durchs Frankenland ballere (allerdings mit dem PKW)
    Viel Spass und wenig Regen wünsche ich Dir (und mir auch....)
  • go jimmi, go jimmi! 8)
  • Binsch zurück. 398 km. Report folgt.

    Gruß
    Der Jimmi
  • KW21

    Mo nix Hab zwar die Inliner mit, aber es regnet püntklich zum Feierabend Bindfäden. Da mache ich doch
    lieber Nudelparty.
    Di Lauf 1:05 Mal flach als Erholungslauf, selbe Strecke wie den ganzen Winter durch. Sind wohl so 10 km. HF
    mittel 119. Wenn ich die kardiovaskuläre Fitness (ich kenne Worte!) in Speed umsetzen könnte
    wäre ich der König der Laufstrecke. Kann ich aber nicht. Immerhin habe ich noch Reserven
    Mi Nix Fahrt nach Nürnberg/Schwabach zu meiner Fleche-Gruppe. Ich hoffe, daß es morgen nicht
    den ganzen Tag selcht.
    Do Rad 398 km siehe Report (to follow)
    Fr Nix
    Sa Rad 34 km Lockere Tour zur Brandenburg (Mittelalterfestspiele). Karin hängt mich Berg auf fast ab. Meine Ober-
    schenkel brennen auch noch etwas, aber limitierend ist die Lunge: Macht dicht - kann nicht richtig
    schnaufen. Der Körper bremst sich selbst etwas. Pfiffiges Kerlchen, der Körper.
    So Lauf 02:05 Hfmittel 120; 420 HM. Lockerer Lauf mit Karin. Keine besonderen Vorkommnisse. Ach ja: Es hat
    nicht geregnet.

    Reportage zum Fleche hab ich an Caba gemailt - mit Bildchen. Hoffe er stellt es bald rein. - Kam eben zurück "too long". Mal sehen was ich machen kann. Vielleicht erstmal ohne pics....
  • Fleche allemagne

    Dramatis personae:

    Wolfi "Die Würzburger sind so scheiße, bei denen kann man sich noch nicht mal auf den Regen verlassen": Z.: Cheffe, "Kompaktkurbelopa",zentraler Kommunikationsknotenpunkt in der Randonneursszene. Kennt Gott und die Welt. Ist schon die 1000 gefahren.

    Frank "Mach mal smooth": T.: Ambitionierter Neuling. Von 113 kg in 2005 auf gertenschlank und unkaputtbar in 2006. Ist mit dem Rad aus Plauen angereist und fährt direkt nach der Tour die 180 km auch wieder mit dem Rad dahin zurück. Tritt jeden Berg im Stehen hoch und gewinnt jedes Bergtrikot.

    Jürgen "Der steilste Anstieg bei uns hat 28 ½ Prozent. Habe das bei Nacht am ersten Weihnachtsfeiertag mittels Zollstock und Höhenmesser genau ermittelt" F.: Besitzt so ungefähr ein Dutzend Fahrräder. Ist den 400er mit seinem Stadtrad gefahren, "weil man das einfach draufhaben muss, wenn man die 1000 fahren will". Ist letztes Jahr auch alles gefahren.

    Stefan "Ich habe mir für die Wüste einen Transportwagen gebaut. Damit kann ich 60 ltr Wasser transportieren, das reicht für 5 Tage oder 200 km bis zur nächsten Wasserstelle. Werde im nächsten Winter 4 Monate dort verbringen. Kann sein, dass ich einfach dort bleibe" P.:
    Paris-Brest-Paris-Finisher (1200 km), Hitzeresistent, Kamelbesitzer, Wüstenfan, fährt ruhig und gleichmäßig, man könnte sagen meditativ und spricht, zumindest während des Radelns nicht viel.

    Jimmi "Oh gott oh gott" S.: Reporter

    Prolog

    Anreise ist mit dem Zug. Das heißt für Radler vor allem eins: Umsteigen. Ich steige viermal um, ein ICE hat 40 min Verspätung, der Anschlusszug verschiebt sich um eine Stunde. Anrufen kann ich mein Team nicht. An meinem Handy sind gestern die Tasten 3,6 und 9 ausgestiegen. Komme trotzdem wohlbehalten gegen 22.00 Uhr an und nehme am gedeckten Tisch Platz: Nudeln satt, dazu Bier und Saft. Lockeres Gespräch bei dem ich wieder ein Stück kleiner werde. Mann, sind die schon alle weit mit dem Rad gefahren.

    1.Akt

    Start Punkt 9.00 Uhr. Mein abgefahrener Hinterreifen wird für noch tauglich befunden. Wir stempeln an einer Tanke und los geht es. Statt Regen haben wir zunächst heftigen Gegenwind. Zu fünft kann sich aber jeder mal ausruhen. Frank und ich werden kurz zurückgepfiffen: Wir waren zu schnell. Da ich mit einem fast reinrassigen Rennrad und Minimalgepäck fahre (hab noch nicht mal ne Zahnbürste dabei) habe ich technische Vorteile. Fahren direkt bei Hubert Schwarz (DER deutsche Extremradler) vorbei. Mit solchen Kurzstrecken wie wir sie vorhaben gibt der sich gar nicht mehr ab. Wind von vorne bis K2 bei ca. 50 km. Riegel und Getränke nachkaufen, dann weiter.

    2. Akt

    Es bleibt trocken, aber windig. Zwischendurch kommt uns das Team von Karl entgegen: Hallo-Rufe ohne anzuhalten. Ich habe wenig Zeit für die Landschaft, da ich meinen Vordermann immer im Auge behalten muss. Kurze Rast in Rothenburg ob der Tauber und mit Highspeed durch das wunderschöne Taubertal. Durchschnitt bis jetzt 27 kmh, Pulsmesser habe ich daheim gelassen; bringt eh nix wenn ich im Team fahren muss. Alle 20 min kaue ich irgendeinen Süßkram. Komme damit geschmacklich immerhin besser klar als vor 10 Tagen beim 400er. K3 bei km 120. Der Tankwart glaubt uns kein Wort, obwohl wir ihm die ganze Wahrheit über unsere Tour nur häppchenweise erzählen.

    3. Akt

    Der Wind lässt nach. Dafür fahren wir im Regen einen großen Bogen um Würzburg. Flache Stecke am Main entlang, dann in die Berge. Nächste größere Rast mit richtigem Abendessen soll in Bad Brückenau bei km 250 stattfinden. Nur: Das Mistkaff kommt und kommt und kommt nicht. Fast alle sind wir unterzuckert oder dehydriert oder beides. Außerdem haben wir seit Stunden keinen trockenen Faden mehr am Leib. Die Nacht bricht an. Eine Tanke wird geentert. Ich schütte einen halben Liter Cola in mich rein, den Rest in die Trinkflasche und kaufe 3x Riegel nach. Endlich laufen wir um 21.00 im Ortskern ein und suchen eine Pizzeria.

    Pause

    Da es in ganz Brückenau anscheinend nur türkische Steh-Pizzerien gibt entscheiden wir uns für einen Chinesen. Nicht gerade luxuriös, aber günstig und gut geheizt. Der Wirt kommt aus dem Stauen nicht mehr raus. Sobald die letzten Gäste raus sind macht er alle Öfen an und wir backen nach und nach die Sachen trocken. Wolfi und Jürgen dösen eine gute halbe Stunde, der Rest wendet immer mal wieder die vor sich hin dampfenden Socken und Armlinge. Übrigens stinken wir schon wie ein Harzer Roller. Trocken, satt und mit einem Pflaumenwein im Magen geht es Punkt elf auf die Nachtfahrt.

    4. Akt

    Es gibt eine kurze schnelle Route und es gibt die Hochrhönstrasse. Ab Bischofsheim heißt das 7 km Steigung. Kaum oben geht es in mir bekannte Gefilde wieder runter: Das hätte man auch einfacher haben können. Die nächsten 20 km fahren wir mit verhaltenem Tempo ein Tal hinab: Wir werden viel zu früh an der letzten Kontrolle sein. Da wir erst um 5.00 bei meinem Arbeitskollegen Klaus angemeldet sind verbringen wir 90 Minuten in einer Sparkassenfiliale. Diese wird von uns mit 3 Sternen in der Kategorie "Randonneurhotels" bewertet. Bei Klaus gibt es dann Kaffee, Wurstbrötchen und Erdinger alkoholfrei. Wolfi legt sich eine Stunde aufs Ohr, der Rest döst vor sich hin. Um sieben (früher dürfen wir lt. Reglement nicht) Abfahrt Richtung Wartburg. Es schlängelt sich über etliche Steigungen parallel zur Hauptstraße über den Thüringer Wald. Kurz nach acht erreichen wir die Rampe zum Ziel, welche ganz oben mit würdigen 20 % Schlussanstieg nach 398 gefahrenen Kilometern das Ende der Tour ist. Karin erwartet mich. Freu!

    Epilog

    Für mich: Heimfahren (wohne 1 km Luftlinie) - Duschen - eine Stunde schlafen - Randonneursbuffet mit Siegerehrung des am weitesten gefahrenen Teams (540 km) - Nachmittagsschlaf - abends Geburtstagsfeier (nicht meine).

    Für 2008 habe ich das 1000er Brevet auf dem Plan. Hat was meditatives.
  • so langsam krieg ich angst wegen unserer radtour....
    :respekt:
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