Gigathlon 2007

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Kommentare

  • Hey, die 6000 sind überschritten. Der 10.000te darf sich was wünschen!

    :D

    Jimmi
  • KW 11 Nachdem letzte Woche zwangsläufig etwas lockerer war, muß es diese Woche etwas mehr knistern

    Mo Inline 01:45 Laufe mal direkt von der Arbeit los und kämpfe mich über diverse Gehwege bis zu meiner Piste.
    Dort steigen gerade die Götter mit fünf Rollen pro Fuß aus dem Auto. Richtische Speedskater.
    Machen auch mächtig Druck. Bestimmt ölgelagerte Kugeln und extrem windschlüpfrige Ober-
    fläche der Bekleidung. Laufen Windschatten. Sieht schon mächtig professionell aus. Nur bin
    ich schon eine halbe Stunde unterwegs als die anfangen und noch eine halbe Stunde als die
    schon wieder abgezogen sind. Die Heimfahrt ist sibirisch: Seit Wochen streikt der Ventillator
    im Auto. Schnatter.
    Di Lauf 13 km Locker Lauf. Karin hat Probleme hinten am Knie, Sehne gereizt oder was weiß ich. Als ich das
    merke nehme ich sie bei km 5 sofort aus dem Rennen, wir gehen zurück, bis wir aus dem
    Industriegebiet raus sind und es nicht so ganz gruselig ist. Ich nehme die Runde wieder auf,
    Karin geht nach Hause. Mache dann sowas wie Fahrspiel, erst 3 km Tempo und den Rest
    mal schnell mal flott. Bin kurz nach Karin zu Hause. 5 Tage Laufverbot für sie. 12 Tage noch bis Rom.
    Mi Swim 300 E
    4 x150 D/R/B/F: 50 m Be/50 m Lang/50 m vmax
    100 lo
    4 x100 D/R/B/F: 50 m Lang/50 m vmax: Wechsel auf Bahn 4, Ina auf der 3: Gewinne Schmett und
    Rücken, bei Kraul kurzer Blick von ihr, kurzer Antritt und weg isse. Wie immer
    4 x100 D/R/B/F: 50 m Be/50 m vmax
    400 A Mann... 250 m Delfin. Habe den ganzen Donnerstag schwere Arme
    Do Run 11 km Karin will es wagen: Knie hält aber ganz gut, laufen auch ziemlich ruhig. In Eisenach wird gerade
    der große Parkplatz für das "Sommergewinnsfest" gesperrt. Ich hoffe das nutzt was: Training
    bei Minusgerade hängt mir langsam zu Hals raus
    Fr Rad Habe mich schon als Radfahrer verkleidet und will gerade auf Arbeit meinen Drahtesel zusammen-
    schrauben: Gegenmutter der Steckachse weg. Nix mit radeln. Mache stattdessen:
    Gymn. 45 min Rumpf und Dehnung
    Sa Lauf 01:50 ca. 17 km, GA1, Karin deckt den Frühstückstisch nach 13 km und ich hänge noch mal 4 km
    dran.
    Rad 03:35 Rennrad flach. Wird langsam. HFM 130 bpm
    So Schwimm 400 E
    800 F Auf Zeit. 13:05min mit 6 Leuten auf der Bahn ist ganz in Ordnung für mich. Als ich Sabine das
    zweite Mal überrunde hängt die sich doch neben mich und läßt nicht locker, die Sau.
    Muß mich ganz schön reinhängen um sie loszuwerden
    100 lo
    3 x400 S/B/F jeweils 100 Be/100 ges im Wechsel.
    200 lo
    3 x 200 F Progressiv. Schwere Arme
    200 A
    Rad 03:52 Der erste Hunderter? Traumhaftes Wetter, traumhafte Beine. Einfach nur obergeil. Keine Sitz-
    probleme, keine schweren Beine, nüscht. 620 HM, HFM bei 130
  • Wettkampfübersicht (werde nicht alles machen und entscheide operativ)

    26.3 Lauf Rom Marathon
    8.4 Schwimmen Lange Strecke Apolda (200 R, 200/400/1500 F)
    30.4 Duathlon Jena
    01.5 Rad Einzelzeitfahren Kaltennordheim 35 km
    7.5 Lauf 10 km Kassel
    14.5 Duathlon Suhl
    25.5 Rad Fleche Allemande: 24h und 375 km
    4.6 Tria Olympisch Gera
    11.6 Run & Bike 52 km
    25.6 Tria Olympisch Werratal
    1.7 Swim Freiwasser 5 km
    2.7 Rad RTF Wartburg 200 km
    8.7 GIGATHLON

    und dann schaun mer mal ....
  • So Sportfreunde!

    Melde mich schon mal ab. Zug geht Donnerstag abend um acht, Ankunft Berlin Tegel Mitternacht. Vorher noch Auto in die Werkstatt bringen. Flieger dann Freitag früh um 6:00 Uhr. Heute noch mal schwimmen und vorher Geschäftsbesprechung. Stress.

    Habe deshalb vorsichtshalber gestern schon mal mein Laufzeug und ausreichend Unterwäsche bereitgelegt.

    Mache für Karin während des Laufs den Sherpa:
    Foto: Bilder des Leidens, Bilder des Triumphs, Bilder der ewigen Stadt, Bilder von Karin .... Hach!!!!
    Riegel: Gibt zwar genug zu essen, aber wenn ich schon den Foto mitschleppe, dann kann ich auch noch ein bis zwei Riegel einpacken. Wer weiß was die Italiener an der Strecke reichen? Spaghetti alio olio und grissini....
    Compeed: Karin taped zwar die Zehen aber Compeed wiegt nicht viel und dient der mentalen Sicherheit
    Eisspray: Na ja. Haben wir noch nicht. Aber nach den ganz kleinen Problemchen an der Knie-Hinterseite könnte eine Verletzung auf einer so lange Strecke aufbrechen. Ein Marathon ist ein Marathon ist ein Marathon. Und wir haben ein halbes Jahr viel investiert: Unzählige Male Laufen bei Nacht, 3x die Woche Laufen + 2x die Woche Schwimmen war für Karin zum Schluss echt too much. Die muss einfach aus eigener Kraft ins Ziel.
    Schmerztabletten: Eine Bekannte hat empfohlen, schon vor dem Lauf Aspirin oder was zu nehmen.. Aber ein Marathon tut weh und soll auch wehtun, also verzichten wir auf den Scheiß und nehmen nur für den äußersten Notfall ein Tablettchen dabei.

    Wir haben zwei Tage Zeit uns zu akklimatisieren, Start ist Sonntag Vormittag, Temperaturen sollen bei 10 – 13° Grad liegen, also optimales Laufwetter.

    Draußen tobt der Frühling und ich freue mich riesig! Bericht folgt.

    Liebe Grüße
    Jimmi
  • Dann mal viel "Spaß" euch zwei !!!! Ich hoffe für Deine Karin, das es nicht zu schlimm wird und sie danach immer noch Spaß am laufen hat.

    Warte schon jetzt auf den Bericht :D

    Däumchendrückend, der Comander
  • ja wie liefen sie denn?

    scheiße, ich hab erst jetzt geschnallt, das ihr ja hier wart bzw landen werdet... :oops: :oops: :oops:
  • Hmm ja, sie liefen gut. Bericht folgt in Kürze. Haben zusammen in 4:35 gefinished.
    Die Hinfahrt haben wir von Mitternacht bis 3:00 am Bahnhof Zoo verbracht. Der blöde Flughafen in Tegel hat nämlich nachts geschlossen.

    Zurück haben wir noch ein wenig Europacenter und KADEWE mitgenommen. War nicht weniger improvisiert... Wir wollten den Zug um 6:22 zum Flughafen Rom nehmen. 6:34 weckt mich Karin. 6:52 sitzen wir im nächsten Zug. Rekordverdächtig. Aber der fuhr nicht. Die spinnen die Römer.

    Bis mogen
    Jimmi
  • verdammt, jetzt hab ich ein richtig schlechtes gewissen... die nacht am bahnhof zoo verbracht...
    @alle: wenn einer in berlin ist und obdach oder klo braucht und ich das irgendwie überlese... - pn an mich und niemand muss am bahnhof zoo zwischen fixern und kinderstrich nächtigen...
    :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops:
  • KW 12

    Mo Inline 01:45 Super toll: Warm, es rollt einfach, viel los auf der Strecke, ich fliege über den Asphalt
    stehe locker auf den Dingern. So macht das echt Spaß. Und ich behaupte, das bringt
    auch ganz schön was für das Radfahren. Zumindest habe ich auf dem Rad schon ganz
    schön Druck.. Aber irgendwann tut mir dann doch der Rücken weh.
    Di Lauf 11 km Letzter lockerer Lauf vor Rom. Einfach nur schön. Habe das Gefühl, gleich könnte
    ich abheben und fliegen. Nein. Ich habe vorher weder harte noch weiche Drogen konsumiert.

    Mi Swim 400 E
    3 x300 R/B/F: 25 Be/50Ges/50Be/175Ges. Beine Tempo
    200 S Finisher. Melde für die Lange Strecke Apolda gleich um und schwimme statt 200 F
    die 200 S. Dieser Abvteilungsrekord wird Eweigkeiten halten, denn wer schwimmt
    schon 200 m Schmetterling.
    100 A Muß früher raus - nich Sachen packen und vorher Rechnungen bezahlen
    Do 16:30 Feierabend
    17:30 Auto zur Reparatur
    20:00 Zug nach Berlin
    Fr 00:10 Ankunft in Tegel
    06:10 Abflug nach Rom
    10:xx Landung
    Sa Abholung Startunterlagen
    So Lauf 42,195 4:35,xx
  • verdammt, jetzt hab ich ein richtig schlechtes gewissen... die nacht am bahnhof zoo verbracht...
    @alle: wenn einer in berlin ist und obdach oder klo braucht und ich das irgendwie überlese... - pn an mich und niemand muss am bahnhof zoo zwischen fixern und kinderstrich nächtigen...
    :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops:
    Chrsitiane F haben wir nicht getroffen und gegenüber ist ein netter Burger King. Ist aber wiklich die Ecke von Deutschland wo ich am weingsten hätte übernachten wollen.

    Gruß
  • verdammt, jetzt hab ich ein richtig schlechtes gewissen... die nacht am bahnhof zoo verbracht...
    @alle: wenn einer in berlin ist und obdach oder klo braucht und ich das irgendwie überlese... - pn an mich und niemand muss am bahnhof zoo zwischen fixern und kinderstrich nächtigen...
    :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops: :oops:
    Chrsitiane F haben wir nicht getroffen und gegenüber ist ein netter Burger King. Ist aber wiklich die Ecke von Deutschland wo ich am weingsten hätte übernachten wollen.

    Gruß
    .... naja, da kenne ich noch ein paar Ecken in Germany, die sind noch heftiger wie der Bahnhof Zoo :roll: Ich hatte mal das "Vergnügen" da (Bh-Zoo) ein paar Tage zu arbeiten, aber es geht wirklich noch schlimmer !!!! ....
  • Du kannst so gut sein wie Du willst - es ist immer einer besser (bis auf ganz wenige Ausnahmen).
    Aber umgekehrt auch: Es könnte immer auch noch schlimmer kommen! "These are not the best of times but it's the only times I've ever known (B.Joel)".

    Gruß
  • KW 13
    Mo Walk 5 km Vatikanische Mussen + 320 Treppenstufen bis zur Kuppel des Petersdoms
    Di Nix Schoppen
    Mi Swim 600 E
    3 x 400 F flott
    2 x 400 L lang
    100 lo
    800 L lang
    100 A
    Do Nix Spanische Treppe + Schoppen
    Fr Nix Rückflug
    Sa Run 02:04 Berch hoch Tempo HFM 163
    So Swim 300 E
    10x100L Be/Ar/Ges/Kombi/Be/Ar/Ges/Kombi/Be/Ar
    400 S 50Be/50Ar/50Be/50Ges/50Be/50Kombi/50Be/50 Senso
    3x400 B/F/R alle 100 m 25 m Speed
    2x500 F/R Auf 100 m je 25 Tempo
    200 A
    bike 04:20 Ein paar Tipps um sich eine lockere 100 km Fahrt möglichst schwer zu machen:
    1. Fahre bei starken Wind gegen die Windrichtung los. Suche dir dafür ein Flußtal und kreuze so, daß Du den Wind immer von
    links oder rechts vorne hast
    2. Nimm als Verpflegung nur ein Knoppers mit
    3. Stecke sicherheitshalber ein paar Euro ein, aber suche nur Tankstellen auf, die schon geschlossen haben
    4. Fahre so spät los, dass es schon mächtig dämmert wenn Du noch ein gutes Stück von zu Hause weg bist
    5. Nimm dein schweres Traningsrad
    6. Such dir für den Rückweg möglichst viele Berge
    7. Nimm am vorletzten Anstieg den schweren Teil eines Wolkenbruchs mit, an der darauffolgenden Abfahrt den ganz schweren
    Teil
    8. Fahre dicht an den Überschwemmungsgebieten des Flusses lang, damit Du mindestens eine Straßensperrung
    erwischst und einen Umweg fahren musst

    Konnte, als ich zu Hause war 5 Minuten nur "Uff" sagen. Obwohl niemand da war der mich bedauern konnte.
  • Du kannst so gut sein wie Du willst - es ist immer einer besser (bis auf ganz wenige Ausnahmen).
    Aber umgekehrt auch: Es könnte immer auch noch schlimmer kommen! "These are not the best of times but it's the only times I've ever known (B.Joel)".

    Gruß
    .... juup, genau so isses !!! od. wie war dieser Spruch => der Herr sprach: lächle, denn es könnte noch viel schlimmer kommen => ich lächelte und es kommt noch viel schlimmer !!!! :lol: :lol: :lol: ....

    übrigens, sehr "schöne" Radtour :wink: mein Mitleid sei Dir gewiß !!!!

    das mit dem "einer ist immer besser" habe ich auch schon oft gesagt, auch jetzt nach dem Supi-Marathon, denn "schnelle" Leute sind nach 3 Std. schon geduscht, haben gegessen und die Siegerehrung ist vorbei :cry: :cry: :cry: bzw. laufen die Spezies unter 3 Std. im IM, der helle Wahnsinn !!! od. unter 30 min bei einer olymp. Distanz laufen usw. usw. ohne Worte
    oder so völlig durchgeknallte Typen, die laufen einen Marathon rückwärts !!! da wäre ich spät. bei 10km heulend nach Hause gegangen. :wink:
  • Bericht aus Rom

    Karin braucht noch ne ganze Weile, deshalb in Kürze von mir was:

    Anreise Donnerstag/Freitag
    Zug Eisenach à Berlin, Ankunft 23:00
    S-Bahn Berlin à Bahnhof Zoo, Umsteigen 23:30 Richtung Tegel. Denkste: Tegel schließt über Nacht!!! Wir machen die Nacht am Bahnhof Zoo durch, vielmehr am Burger King gegenüber.
    Bahnhof Zoo à Flughafen Tegel, Abflug 6:00
    Ankunft Hotel 11:00
    Frühstück 11:30
    Schlaf nachholen 14:00 – 18:00 Uhr
    Abendessen
    Schlafen ....

    Abholung der Startunterlagen = Samstag

    Fahrt nach Außerhalb. Trotz Führer laufen wir erstmal tüchtig in die falsche Richtung. Vor und in der Halle heißt es dann Schlage stehen. Aber das muss man in Rom fast überall. Mit der Ausgabe der Startunterlagen gibt es eine wunderschöne schwarze Unhängetasche, Getränke, Schokolade, ein T-Shirt und diverse Info-Materialien.
    Angegliedert ist außerdem eine große Lauf-Messe, bei der die meisten namhaften Hersteller einen Stand haben.

    Pre-Race

    Ich habe für Karin ein Notfallpaket dabei: Riegel, Compeed-Blasenpflaster, Schmerztabletten, Eisspray (falls die Behinderung in der Kniekehle aufbricht) und vor allem einen Fotoapparat, um die vorher/nachher und währenddessen-Fotos aufzunehmen. Bis auf die Kamera werden wir aber nichts brauchen.
    Karin tapt sich die zwei empfindlichen Zehen und kämpft mit Ihrem Buffy-Kopftuch. Auf die Füße dann noch Vaseline. Das schadet zumindest nichts. Vom Veranstalter bekommen wir noch rote Müllsäcke mit Ausschnitten für Kopf und Arme zum Warmhalten bis zum Start. Gemeinsam mit anderen Teilnehmern gehen wir die 15 Minuten vom Hotel bis zum Kolosseum. Dort ist wieder Schlange stehen vor den WCs angesagt. Für meine Begriffe etwas wenig Örtlichkeiten für ca. 10.000 Starter. Aber im Gegensatz zu mir wird Karin ohne weitere Pinkelpause durchkommen. Die warme Bekleidung lassen wir in den bereitgestellten Bussen und ordnen uns leicht frierend in unseren Startblock ein. Ich habe möglichst kurze Laufsachen verordnet. Was auch sein wird, denn es wird später wärmer als erwartet.
    Im Startblock herrscht reges Gedränge, aber gute Stimmung. Der Sprecher überschlägt sich fast vor Begeisterung. Karin lächelt etwas gequält. Noch ahnt sie nur was Ihr bevorsteht. Dann der Startschuss. Die Zeitmessung erfolgt mit Chip, also kein Gerangel um die besten Plätze.

    Race

    Der „maratona die roma“ führt an sehr vielen Denkmälern vorbei. Zumindest bis Kilometer 30 kann sich Karin auch immer mal ablenken durch den Petersdom, Kolosseum, Zirkus Maximus, Fontane di Trevi. Die ersten 10 km sind zum Einlaufen. Durch die doch schon sehr hohen Temperaturen merken wir aber gleich, dass das Laufen etwas schwerer wird als im Training. Karin hat keine Uhr mit und ab und zu sage ich ihr den aktuellen Kilometerschnitt, der sich bei 6 min bewegt. Alle 5 km ist Verpflegung und zwischendurch immer eine Schwammstation: Die brauchen wir wirklich. Ich renne immer mal vor, knipse meine Freundin und einige Eindrücke vom Lauf. Anfangs haben wir noch die weißen Ballons der 4:15 Brems- und Zugläufer im Blick, aber das Tempo ist nicht zu halten. Hinter der 10 km Marke holen uns die blauen 4:30er ein, an denen wir uns gut festbeißen können. Den Halbmarathon läuft Karin in 2:10. Bestzeit. Ohne Verpflegungsstation deutlich unter 6 min. Ich bremse nicht, schließlich ist es ihr Rennen und Erfahrung hat sie mittlerweile genug.
    Ab km 27 wird es schwer. Die ersten fingen schon bei 20 an zu gehen. 30 km passieren wir bei 3:10. Es geht nochmals durch die Altstadt. Karin würde am liebsten in den Trevi-Brunnen springen, sagt sie später. Dann kommen die harten Kilometer. Wieder raus aus der Stadt. Lange Gerade. Wenig Schatten. Schwere Beine. Bei 35 die einzige kurze Gehpause: Belastungsasthma. Ist nach 2 Minuten wieder weg. Schwämme in beide Hände, ich tröpfele mit meinen von oben Kühlung auf Ihren Kopf. Wir überholen kurz vor dem Wendepunkt Läufer in Römerrüstung. Die große antike Pyramide bekommt Karin nicht mehr mit. An der Verpflege km 35 schindet sie etwas Zeit. Aber gut. Die blauen Ballons sind inzwischen auch weg, aber wir liegen nur knapp über der 4:30, obwohl die Kilometer jetzt fast 7 Minuten dauern. Dann endlose Kurven. 2 Kilometer können verdammt lang sein. Die letzten fünfhundert Meter noch mal Tempo. Finish in 4:35. Bombenzeit. Bin mächtig stolz auf meinen Schatz. Karin ist erstmal fix und alle. Aber die wundervolle Medaille entschädigt sofort. Und die nächsten Tage wächst der Stolz über die vollbracht Leistung zu einem Dauergrinsen auf Ihrem Gesicht.

    Post-race

    Am nächsten Tag nur Museen. Alles tut weh. Aber wir kämpfen uns trotzdem den Petersdom hoch. Bis auf schwere Beine und eine sehr ordentliche Blase hat Karin keine Probleme. Für sie sind erstmal 4 Wochen relative Ruhe angesagt. Vielleicht ein wenig Rad, auf alle Fälle Schwimmen.


    Fotos kommen etwas später. Falls der Caba an einem Stück aus der Wüste zurückkommt.

    Jimmi
  • Doppelposting. Habbsch gelöscht.
  • :respekt: :respekt: :respekt:
    man könnte meinen, du wärst wie ein kleiner junge beim spaziergang immer vorgelaufen, hast mit kleinen stöckchen und steinchen gespielt und bist dann zurück zu mama, um kurz danach wieder los zu düsen...
    gratulation an karin!!!!
    (vielleicht will sie mich dann nicht mehr erwürgen...)
  • So ähnlich war es auch. Nur werde auch ich irgendwann müde.... Der Sprint um die Fotos kurz vor dem Ziel aufzunehmen hat schon ein wenig weh getan. Aber schließlich war in für gute Laune und Doku zuständig.
  • upps... Das passiert sonst nur anderen
  • edited April 2006
    KW14
    Mo Inline 01:25 Jemand hat meine Inline-Strecke mit einer km-Markierung versehen. Kann also 2 x 1 km
    für hin und Rückweg mitteln und komme auf 3:20 min/km. Nicht soooo schnell, aber
    wenn ich die quietschenden Lager ein wenig ölen würde ginge es sicher noch schneller
    Di Run 10 km 2 km Lauf ABC/Dehnung
    4 x 1200 m Tempo / 400 m locker
    2 x 200 m Tempo/ 200 m locker
    Rest locker
    Noch etwas schwere Beine, Tempo ist noch nicht so recht flott und spritzig. Hab aber
    noch den Marathon inne Beine, das bremst etwas.
    Mi MTB 1 h Zuerst Berg hoch und runter - Single Trail/Waldwege
    Rückweg die Landgrafenschlucht hinunter. Tragestelle über Treppen. Oben anfahren am Berg.
    Falscher Gang. Trotz Brachialgewalt komme ich nicht vom Fleck. Stattdessen kippe ich
    nach rechts in die Schlucht... Kann mich nach einigen Höhenmetern fangen und bekomme
    auch das Rad sehr glücklich ab und auf den Helm. So fühlt sich das also an. Da hab
    ich schon lange drauf gewartet, daß ich mal abschmiere. Aber so dämlich... Verletzt ist
    nix, nur dreckig bin ich wie dSau. Vor dem Schwimmen noch mal duschen
    Swim 400 E
    3 x 200 L Be/Ar/Ges
    100 lo
    2 x 400 Beliebig mit Sprinteinlage: Mache (300S+100F/400R)
    500 A Merke: MTB strengt die Arme auch sehr an. Das heißt Gigathlonspezifisch: Das nächste
    mal Rad mit an die Halle nehmen und dirket vor dem Schwimmen 2 Stunden fahren.
    Do Pause
    Fr Pause
    Sa Swim WETTKAMPF LANGE STRECKE APOLDA
    400 F 6:20... 10 sec über Bestzeit. War auch sehr zäh... Große Hitze in der Halle, wenig Sauer-
    stoff. Mir fehlt eindeutig die Spritzigkeit. Das war aber auch nicht anders zu erwarten.
    200 R Zeit habbsch vergessen. Habe nur gemerkt, daß sich lange Fingernägel (zum Gitarre
    zupfen), flache Wende und Wendebretter nicht so richtig vertragen.
    200 S 3:33. Hätte man mir nicht zugetraut. Menno. Keiner traut mit was zu.....
    1500 F 25:04. Es gibt Rennen, die sind nicht sonderlich schnell, machen aber riesen Spaß. Das
    war so eines. 50 sec über Bestzeit, aber Kraft und Luft bist zum Ende. Hat einfach
    Spaß gemacht. Und 25 geht auch in Ordnung. Zumindest für meine Leistungsklasse
    So Bike 04:20 Kann endlich mal wieder um 9:30 am Treffpunkt der Eisenacher Radler sein. Wie ich mitbekommen
    habe ist dies die erste Ausfahrt. Entsprechend sind sage und schreib 13 hochmotivierte
    Radfahrer erschienen, die sich schnell in zwei Gruppen teilen: Spitzengruppe mit ein paar
    guten Leuten, die auch schon ein wenig was in den Beinen haben und solche, die einfach
    mal sehen wollen wie lange sie da mithalten können.
    Langsamere Gruppe mit einigen guten Leuten die im April noch keine Ausreißversuche nötig
    haben und einigen etwas gemütlicheren Sportsfreunden. Ich schließe mich der zweiten Gruppe
    an, alle zehn km wird allerdings auf uns gewartet. Als alle freudestrahlend nach 90 min wieder Richtung
    Eisenach einschwenken geht für mich allerdings die Sache erst richtig los.
    Habe im Forum des RSV Eisenach mal angefragt, wer Ostern mal nen lockeren 150er fahren
    möchte... Die haben nur ungläubig gekuckt. Mal sehen, vielleicht findet sich noch einer.
    Run 01:15 Geht immer noch schwer. Vor allem das erste Mal seit langem wieder die Steigungen
    des Thüringer Waldes hoch. Schwer schwer schwer. Haben aber eine gute Ausrede durch den
    Marathon vor 14 Tagen
  • Kriegsch denn gar kein Lob für 200 Schmett im Wettkampf?
  • Kriegsch denn gar kein Lob für 200 Schmett im Wettkampf?
    Moin Jimmi,
    sieht aus als ob alle wie Kanninchen auf die Schlange in der Wüste gucken. Meine Hochachtung :respekt: hast sicher für 200 Schmetterling. Ich kann mich noch sehr lebhaft an meine Versuche vor fast 30 Jahren erinnern. bei 50m war Sense :ertrink: . Seit dem bin ich nur noch einmal ersthaft für Tri schwimmen gewesen und das war auch schon in den Achtzigern. Nun bade ich halt nurnoch 8) , weil ich's hasse mit schmerzenden Armen halb zu ertrinken.
    Ehrliche Hochachtung, natuerlich auch für deine Karin und ihr Finish beim Rom-Marathon.

    Ciao
    Captn
  • ich dachte das war ein scherz :lol: :lol: :lol:
    was kommt als nächstes - 800 lagen?! :D :D :D
    du tier! 200 dele sind für mich nicht drin... bzw wäre es am ende kein dele mehr sondern "kuck ma, da hat einer einen epileptischen anfall im wasser"
    :respekt:
  • Ich komm wieder zu nix. Deshalb wieder mal ein recycelter Bericht aus früheren Jahren:

    Inferno Triathlon / Team Trophy am 17.08.2002

    Das Lexikon definiert „Inferno“ mit Hölle, zumindest mit einem „entsetzlichen Geschehen“. Beim gleichnamigen Inferno-Triathlon in der Schweiz müssen Einzelstarter auch wirklich extrem hart im Nehmen sein. Auch für Staffeln sind die Einzelstrecken zumindest „diabolisch“. Ein Teil des deutsch-schweizer Gigathlon-Teams stellte sich trotzdem der Herausforderung, die vier Teilstrecken in den Berner Alpen schwimmend, per Rennrad, Mountainbike und zu Fuß zu überwinden.
    Die Schwimmstrecke von 3,1 km im Thuner See übernahm Ina *** vom TSV Allendorf e.V. aus Bad Salzungen. Nicht teuflisch warm, sondern mit ca. 16 Grad eher eiskalt, stelle die Seequerung nicht unerhebliche Anforderungen an die Kondition. Besonders Gesicht, Hände und Füße kühlen bei diesen Temperaturen sehr schnell aus. Als sehr gute 35te aller gestarteten 160 Teams wechselt sie auf Jimmi ***, der das Rennradfahren übernommen hatte. Diese Teilstrecke führte über knapp 90 km und 2150 Höhenmeter über die große Scheidegg bis nach Grindelwald an den Fuß der Eiger-Nordwand. Das großartige Panorama der Berge Mönch, Eiger und Jungfrau war aber bei Temperaturen um die 30 Grad und Steigungen zum Teil jenseits der 18% nur bedingt motivierend und Jimmi musste feststellen, daß der Thüringer Wald nur sehr beschränkt als Trainingsregion für hochalpine Radrennen taugt. Der Mountainbikefahrer, Thomas *** aus der Schweiz, mußte sich anschließend in der Mittagshitze über mehr als tausend Höhenmeter auf die kleine Scheidegg quälen. Noch anspruchsvoller als der Aufstieg erwies sich allerdings die Abfahrt, auf zum Teil extrem steilen und engen „single-trail“ Wegen direkt am Abgrund. Dort kamen auch etliche Athleten zu Fall und mußten mit leichten Schürf- oder Schnittwunden das Rennen fortsetzen. Gestürzt, aber unverletzt wechselt Thomas schließlich auf Ruedi ***, der noch 17 km Lauf über 700 Höhenmeter bis nach Mürren zu absolvieren hatte. Dort war für die Teams Schluß. Trotz einer Gehpause nach einem steileren Anstieg konnte Ruedi noch etliche Konkurrenten überholen, so daß das Team „Part of four“ schließlich als 74. von 155 ins Ziel kam. Zwei weitere Thüringer Teams, die „Erfurter Freizeitprofis“ I + II, die zu Beginn des Rennens noch einigermaßen gleich auf mit den Salzungern lagen, landeten in der Endabrechnung allerdings weiter hinten auf den Plätzen 138 und 154.
    Für die gestarteten 200 Einzelathleten begann das Rennen in Mürren allerdings fast neu: Sie mußten sich noch über 8 km und weitere 1400 Höhenmeter bis zum 3000 m hoch gelegenen Schilthorn quälen. Weder Jimmi noch Ruedi, die beide zusammen immerhin 7 Ironman auf dem Buckel haben, konnten sich vorstellen solch einen Wettkampf allein durchzustehen, der mit seinen extremen Anforderungen einer der härtesten Triathlons europa- und weltweit ist. Aber der Mensch wächst mit seinen Zielen, und so wurde für das nächste Jahr natürlich ein Einzelstart schon fest verabredet – bis dahin kann man ja noch einige Höhenmeter machen.

    Anmerkung: War 2003 allein am Start. Rennen wurde mitten im Hochgebirge wegen Wettersturz annuliert. Mir fehlten 200 HM und 500 Meter horizontal bis finish. Werte mich deshalb einfach mal als Finischer.

    Jimmi
  • Mo Inline 01:20 Bin auf meiner Ausweichstrecke... Freies Feld und starker Wind. Entweder man raucht mit
    30 kaemha über den Asphalt oder man kämpft, fast am Boden kriechend gegen die Böen
    an. Immerhin, Ina läuft mit und zollt mir Lob. Danke! Allerdings gibt sie nach 2 Runden auf
    wohingegen ich noch ne dritte dranhänge. Dabei hatte ich vorher überhaupft keine Lust gehabt.
    Aber es sind Umfangswochen. Über Ostern werde ich mal die Giathlon-Distanz versuchen,
    sprich mich so um die 2,5 Stunden auf den Rollern aufhalten. Aber erst neue Rollen und
    Lager kaufen.
    Di Run 10 km 2 km Einlaufen, Lauf ABC, Dehnung
    4x1200 m speed, 400 m Trabpause: Schaffe bei den ersten 3 Wiederholungen 4 min/km.
    Scheint, daß die Spritzigkeit wieder etwas zurück kommt. Zumindest besser als letzte
    Woche. HFmax 170.
    1600 m Auslaufen, davon 300 m barfuß auf dem Rasen.
    Inline Info Ein Inline-Gott zu Besuch in Thüringen: Thomas Wiedmer ist ehemaliger schweizer Eis-
    hockey Nationalspieler. Macht dieses Jahr als "couple" (ein Er, eine Sie) den Gigathlon mit,
    wird dort aber nicht auf Rollen stehen und Rennrad, Schwimen und Laufen übernehmen.
    Auch das allein ist fast ein Eiermann. Ob er bei durchschnittlich 5 Stunden Training die Woche
    durchhält frage ich mich allerdings. Aber er war schon mehrfach in einem 5er Team dabei und
    wir schon wissen was er macht.
    Auf alle Fälle können wir zweimal bei ihm übernachten. Das ist vor allem für die Nacht von
    Donnerstag auf Freitag wichtig (Nochmal: Start des Gigathlon 2006 Mitternacht von Freitag auf
    Samstag).
    An Tips gibt es dann außer einem "Einfach locker drauf stehen" nix.
    Mi MTB fällt aus. Kalt, Regen und Plattfuß. Suche stattdessen meine Raddealer auf, der ob meines
    verrottenden Antriebsstrangs die Stirn runzelt und mir und dem Patienten für den 10.5 einen
    Termin gibt. Ziehe trotzdem neue Bremsgummis auf. Werde die Kiste doch mal waschen
    müssen.
    Swim 600 E
    12 x 100 Lagenreihenfolge, immer 50Be/50 Ges, 20' Pause
    300 Koodinative Übungen: Brust in Seitenlage, Delfin-Tauchzug, rechte Hand fasst hinter dem Rücken
    den linken Fuß und umgekehrt - so in Brust und Rückenlage je 25 n, Indianerkraul
    100 A
    Do Pause Die Yardbirds spielen in Eisenach. Vorgruppe: Gwyn Ashton. Vom feinsten! Bis auf das Piepen in
    Ohren am Abend und das Rauschen im Kopf am nächsten Tag
    Fr Rad In Zahlen: 171 km, 1800 HM, Hfmittel 135, vmax 85 km/h
    Schweineglück mit dem Wetter, werde (fast) nicht naß, muß aber vor der Wasserkuppe rechts
    abbiegen und mit Topspeed vor einem gewaltigen Schauer flüchten. Will bei km 140 an eine Tanke
    fahren, als mein Sportfreund Frank *** von hinten auffährt. Der ist Ausnahmeläufer ("Du, in Biel auf
    die 100 hatte ich bei Kilometer 85 einen totalen Einbruch und mußte soger gehen. Bin in grotten-
    schlechten 9:18 ins Ziel") und Triathlet. Macht dieses Jahr u.a. Roth und eine olympische mit, bei der
    die Radstrecke nach Alpe d'Huez hochgeht. Nur gut daß der schlecht schwimmt. Aber bisher hat
    er mich, bis auf eine Ausnahme, immer beim Laufen aufgesammelt.
    Durch den Verzicht auf Nachschub fahre ich wieder mal die letzten 30 auf Reserve. Dazu noch ein
    fröhlich plappernder Frank neben mir. Jede Steigung hochwärts versuchen wir möglichst locker und
    nicht außer Atem zu wirken, um unsere schon vorhandene Top-Form zu zeigen und dem Gegner
    deutlich zu machen, daß wir radmäßig dieses Jahr einfach gut sein werden.
    Als ich meinen Hausberg hochturne sehe ich wieder mal Sternchen....
    Sa Schoppen Neue Laufschuhe (ASICS Nimbus und ASICS Cumulus) und neue Inliner!!! Der nette Verkäufer erklärt
    daß er mit den winzigen Rollen an meinen K2 keinen Marathon laufen würde. Besitze jetzt ein Paar
    Salomon mit ABEC 9 und 90 mm Durchmesser.
    So MTB 02:30 Regen. Regen. Regen. Entgegenkommende Wanderer glotzen mich entsetzt an. Kein Wunder:
    Habe vorher das vordere Schutzblech abmontiert und bin jeden Weg rauf oder runter. Notfalls tragend
    oder schiebend. Komme so auf repektable 800 HM. Sehe aber aus wie ein Bär im Schritt.
  • Junge junge junge.

    Habe eben Mail von meinem Fleche-Teamchef bekommen. War ganz stolz auf meine 170 km Tour vom Karfreitag. Die haben schon den ersten 300er hinter sich und bis Himmelfahrt den ersten 400er in den Beinen. Ich soll mal ne Nachtfahrt machen. Worauf hab ich mich da eingelassen?
  • Fleche Allemande

    Auf was hab ich mich da eingelassen? Mann oh mann....

    Also, der Fleche ist eine Sternfahrt nach Eisenach. 5er Teams radeln zusammen los, mindestens 3 müssen ankommen. Zielankunft ist für alle Teams Freitag nach Himmelfahrt 9. Uhr morgens auf der Wartburg, Start exakt 24h früher. Jedes Team stellt sich seine Strecke selbst zusammen. Ziel ist in erster Linie das Ankommen, Sieger ist das Team mit den meisten Kilometern, aber das ist sekundär. Einzige weitere Regel: 2 Stunden vor Zielankunft darf man nicht weiter als 20 km ans Ziel herangekommen sein. Wir haben 380 km vor uns.

    Habe meinem Teamchef voller Stolz mitgeteilt, dass ich schon einen 170er gefahren bin. Hier die Antwort:

    Was die Rad-Vorbereitung anbetrifft, naja, der Rest der Truppe war gestern in
    Osterdorf beim 300er .... Und 400 fahren wir in drei Wochen auch noch.
    Das muss nix heissen, allerdings waere evtl. fuer Dich noch ein bisschen
    Nachtfahruebung anzuempfehlen. Naja, fuer das Nachtstueck hast Du jetzt
    immerhin den Vorteil der Ortskenntnis :-)

    Schock. Sind die alle gut. Habe dann zurückgefragt. Nachfolgend wieder Antwort:

    Naja, es gab wohl schon Faelle, wo die Leute dann mit dem (fuer sie ungewohnten) Nachtfahren nicht klargekommen sind.
    Von daher ist es nicht schlecht, wenn man vorher schon mal nachts unterwegs war und die Situation ein bisschen kennt. Der Karl sagt immer, man muss mal allein in der Nacht eine unbekannte Strecke gefahren sein, um auf laengeren Brevets durchzukommen. Da ist schon was Wahres dran.
    Wir haben aber den Vorteil, dass einer von uns (also Du ;-) ) jetzt den Nachtabschnitt schon mal probegefahren ist, und alleine fahren muss ja beim Fleche auch keiner.
    Ich wollte es nur nicht versaeumen, auf die spezielle Thematik des Nachtfahrens hinzuweisen ;-)) - Also, wenn sich's mal ergibt, eine Runde im Dunkeln zu drehen, waere das sicher nicht verkehrt.
    Fuer mich ist es auch sicherer, auf alle Eventualitaeten hinzuweisen, nicht dass ich da was vergesse. Die anderen kenne ich alle und sie fahren auch alle in Osterdorf bzw. sind schon ein paar Saisonen gefahren bis einschliesslich 1000-km-Brevet. Dich kenn ich halt praktisch nicht, da bin ich lieber uebervorsichtig als dass ich was vergesse zu erwaehnen. Vll ist das auch alles kalter Kaffee fuer Dich, dann vergiss es einfach ;-))
    Frank *** ist ausser Dir der einzige Brevet-Neuling in der Gruppe, aber mit dem bin ich immerhin die 300 zusammen gefahren und wir machen auch 400 zusammen. Beim 300er war er aber auf den letzten ca. 90 Kilometern schon etwas am Jammern, wie weit ist es noch ... Ich habe ihm dann fast jeden einzelnen kilometer runtergezaehlt ...
    Da habe ich dann schon auch ein wenig die Zweifel bekommen, oh .... Das ungewohnte lange Fahren ... nachts ... Da spreche ich Dich lieber nochmal an ...
    Ich wollte ja am Sonntag mal bei Dir anrufen, war aber keiner da. Wie gesagt, wenn Du schon x-Naechte bei Deinen Langstreckenlaeufen durchgerannt bist, dann kannst Du das Thema wohl als 'kein Problem' abhaken, aber wenn noch Gespraechsbedarf sein sollte, lass uns bitte lieber vorher drueber reden ;-))

    :o Gott oh gott oh gott. :?
    Habe mich gerade eben spontan beim 400er in Osterdorf angemeldet :D und habe schon jetzt schweißnasse Hände :wink: . Schluck....
  • KW 16

    Mo Rad 02:40 Ganz lockere Tour mit Karin, gebe nur die Berge hoch Gas bis sich das Laktat meldet.
    Was es aber nie so richtig gemein tut. Schiebe das aus das Inlinern - gut für die Rad-Mukkies
    Inline 02:00 "An den Höfen": Wenig befahrene Straße. Donnere mit meinen neuen Skates über den Asphalt.
    Mittendrin ein gewaltiger Schauer. Aber ich bin ja nicht aus Marzipan. Auf alle Fälle geht es
    bis zum Schluß ganz gut.
    Lauf 02:10 Bei km 5 mächtiger Wolkenbruch. Bei km 7 Sturz. Knie und Hände aufgeschrappt. Blödmann.
    Di Nüscht
    Mi Swim 1500 m Irgendwas mit Sprints. Hab lockere Woche. Und keine Lust
    Do Nüscht
    Fr
    Sa Swim 400 E Schwänze die erste Stunde.
    10 x 100 L Alle Lagen durch, erste + letzte 25 m Tempo
    200 locker
    4 x 25 Tempo hin, locker zurück
    Feier Mein Freund Hans, Schwimmlegende, wird 98. Dieses Jahr Deutsche Meisterschaft in Dresden.
    Der spekuliert schon auf die Weltrekorde AK 100. Happy börthday Hans!
    So Rad 70 km lockeres Pedalieren mit Matthei (Brutalbiker) und Paul (Nachwuchs). Letzteres schwächelt etwas
    bei km 60 und so kürze ich mit ihm etwas ab und lasse den lieben Gott einen guten Mann sein.
  • Start: 13.05. Zwischen 8:00 und 11:00 Uhr (Werde 8.00 Uhr losmachen)
    Streckenlänge: 420 km 4300 HM
    Kalkulierte Zeit im Sattel: 18-19 h
    Pausen: 1-2 h
    Gesamt: 19 - 21 h
    --> Zielankunft gegen 4 Uhr morgens

    Unterkunft: Vor dem Start eventuell Pension
    2. Nacht in der Osterdorfer Turnhalle ???

    Besondere Maßnahmen:
    2 Kilo Vaseline in die Kimme
    5 Not-Mars-Mandel in die Tasche
    Habe einen SON-Nabendynamo für die NAchtfahrt gekauft. Teuer. Muß 20 Jahre halten. Geht aber auch auf Rennrad - nächsten Winter wird durchgefahren
    Eventuell meinen Brooks Ledersattel aufs Rennrad montieren. Der hat inzwischen genau meine Arschform (Was meint Ihr)?

    Guckst Du:
    http://www.randonneure.de/
  • Start: 13.05. Zwischen 8:00 und 11:00 Uhr (Werde 8.00 Uhr losmachen)
    Streckenlänge: 420 km 4300 HM
    Kalkulierte Zeit im Sattel: 18-19 h
    Pausen: 1-2 h
    Gesamt: 19 - 21 h
    --> Zielankunft gegen 4 Uhr morgens

    Unterkunft: Vor dem Start eventuell Pension
    2. Nacht in der Osterdorfer Turnhalle ???

    Besondere Maßnahmen:
    2 Kilo Vaseline in die Kimme
    5 Not-Mars-Mandel in die Tasche
    Habe einen SON-Nabendynamo für die NAchtfahrt gekauft. Teuer. Muß 20 Jahre halten. Geht aber auch auf Rennrad - nächsten Winter wird durchgefahren
    Eventuell meinen Brooks Ledersattel aufs Rennrad montieren. Der hat inzwischen genau meine Arschform (Was meint Ihr)?

    Guckst Du:
    http://www.randonneure.de/
    Wofür die Vaseline :D :D ? Ich nehme ab und zu Arschcreme (von Assos oder Sixtus). Ansonsten bin ich der Ansicht, dass der Arsch sich einfach an die Dauer gewöhnen muss. D.h. im Frühjahr tut der Bürzel mal weh, später im Jahr keine Probleme mehr.
    SON ist einfach der Beste, war auf jeden Fall eine gute Investition. Wir haben letztes Jahr einem Freund ein komplettes SON-Laufrad zum 40. geschenkt. BTW: Bein den Randonneuren darfs kein Batterie sein, gelle? Da ist Nabendynamo glaube ich Pflicht.
    Na wenn der Brooks gut eingefahren ist, würde ich den nehmen. Mein Problem ist gerade, daß mein Selle Myzhos eigentlich durch ist, ich aber keine Lust habe einen neuen einzufahren.
    Für mich passt der Termin leider nicht.
    Grüße
    Killa
    Beer. Bikes. Boobs. Burritos.
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